Feminizid(e) in Deutschland – Online Workshop für FLINT*

Datum: Donnerstag, 30.07.2020 (18:00 – 20:00 Uhr) 
Anmeldung via E-Mail an anmeldung@feminismen.de (Stichwort „feminizide“); begrenzt auf 16 Teilnehmer*innen
offen für FLINT* (Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary, Trans, *)
In dem Online-Workshop wollen wir uns mit dem Thema Feminizid(e)/Femizid(e) in Deutschland, also mit Morden an Frauen aufgrund ihres Geschlechts, auseinandersetzen. Dabei soll zum einen Rückgriff genommen werden auf Bewegungen, die in anderen Ländern gegen Femi(ni)zid(e) vorgehen, z.B. „ni una menos“ aus Argentinien oder „non una di meno“ aus Italien. Zum anderen soll eine Auseinandersetzung mit Daten und Bewegungen in Deutschland stattfinden. Dass Femi(ni)zide (auch) in Deutschland ein existierendes Phänomen und ein strukturelles Problem sind, wird von der Bundesregierung nicht anerkannt und von anderen Seiten rassistisch oder klassistisch instrumentalisiert. Die Istanbul-Konvention scheint nur langsam umgesetzt zu werden und ist noch nicht einmal vollständig ratifiziert. In Zeitungen u.ä. fallen oft verharmlosende Begriffe wie „Familiendrama“.
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Der Workshop soll einen ersten Überblick über die Situation in Deutschland geben und als Einstieg in die Thematik dienen. Wir hoffen, zu einer Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ebenen anregen zu können. Spezifische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt, wir möchten uns gemeinsam dem Thema annähern. Falls ihr bestimmte Aspekte besonders wichtig findet, könnt ihr uns gerne vorher eine Mail an femkollektiv@posteo.de schicken, damit wir darauf ggf. einen Schwerpunkt legen können.
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Bei konkreten Fällen von Gewalt gegen Frauen oder besonderem Unterstützungsbedarf, wendet euch bitte an: https://www.hilfetelefon.de ; https://www.big-hotline.de/ ; https://lara-berlin.de/startseite
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Wir sind ein feministisches Kollektiv in der Gründungsphase aus Berlin. Wir sind alle drei weiß, cis weiblich, unterschiedlich sexuell orientiert und studieren Jura/Gender Studies. Kennengelernt haben wir uns im universitären Kontext. Keine von uns hat persönlichen Bezug zu Feminiziden, wir haben teilweise selbst Gewalterfahrungen in Nahbeziehungen gemacht und alle von uns haben Freund*innen und Familie die Gewalterfahrungen und Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht haben. Teilweise haben wir praktische Auseinandersetzung mit Gewalt(schutz) in Nähebeziehungen im Arbeitskontext von Familienrecht.
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Diese Veranstaltung wird durch den StuRa der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gefördert.
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Datum

30.07.2020
Vorbei!

Uhrzeit

18:00 - 20:00

Kosten

Kostenlos